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Letzte Generation verteilt Geschenke in Berlin – „Das brauchen wir nicht mehr“

Die Klima-Aktivisten der Letzten Generation haben am Berliner Alexanderplatz Geschenke verteilt. Was steckt dahinter?

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Das ist die „Letzte Generation“

In der Vergangenheit haben die Aktivisten der Letzten Generation bundesweit mit ihren Aktionen für großes Aufsehen gesorgt. Vor allem die Autofahrer waren wütend über die regelmäßigen Straßenblockaden, da sie oft mehrere Stunden im Stau stehen mussten, bis die Einsatzkräfte der Polizei die Aktivisten von der Straße tragen konnten.

Zuletzt sorgten die Klima-Kleber wieder für Aufsehen, aber aus einem völlig anderen Grund. Sehr zur Freude der Autofahrer! Denn die Letzte Generation hat angekündigt, dass sie in Zukunft auf weitere Straßenblockaden verzichten wollen. Am Berliner Alexanderplatz haben sie deswegen am Freitag (2. Februar) eine Aktion veranstaltet.

Letzte Generation verteilt Geschenke

„Das brauchen wir nicht mehr“ und „zu verschenken“ steht auf den selbst gebastelten Pappschildern von Mitgliedern der Letzten Generation. Die haben sich nämlich am Freitag (2. Februar) entschieden, ihren berühmten Kleber am Berliner Alexanderplatz zu verschenken.


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Den Kleber hatten die Aktivisten immer benutzt, um ihr Hände auf den Straßen festzukleben. Doch damit soll jetzt Schluss sein, laut der Klima-Gruppe. Natürlich wollen die umweltbewussten Aktivisten den Kleber nicht einfach so wegwerfen. Deswegen versuchen sie jetzt mit dieser Verschenk-Aktion, neue Besitzer für die Kleber-Tuben zu finden.

Diese Aktionen sind in Zukunft geplant

In Zukunft will die Letzte Generation auf Straßenblockaden verzichten und auf andere Art und Weise protestieren. Trotzdem wollen die Aktivisten „unignorierbar“ bleiben. „Statt uns in Kleingruppen aufzuteilen und Straßenblockaden zu machen, werden wir gemeinsam mit vielen Menschen ungehorsame Versammlungen machen“, so die Aktivisten in einer Pressemitteilung.


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Damit soll eine neue Ära des friedlichen und zivilen Widerstandes beginnen. Zusätzlich zu der neuen Protestform wollen die Aktivisten „die Verantwortlichen für die Klimazerstörung in Zukunft verstärkt direkt konfrontieren“.