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Restaurants in Berlin: Harte Monate stehen bevor – „Leute geben weniger Geld aus“

Den Restaurants in Berlin stehen die härtesten Monate des Jahres bevor. Und dann kommt auch noch eine weitere Last hinzu!

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Auf die Betreiber der Restaurants in Berlin kommen erneut schwierigere Zeiten zu. Denn seit dem 1. Januar gilt es für sie wieder mehr Steuerabgaben zu leisten. Die ersten Gastronomen haben bereits angekündigt, im Zuge dessen, ihre Preise anpassen – sprich erhöhen – zu müssen.

Doch mit den steigenden Preisen steigt die Angst vor fehlenden Gästen. Essengehen wird zunehmend zum Luxus. Einen Luxus, den immer mehr Menschen in Berlin so nicht mehr leisten können. Die mögliche Folge: Kündigungen, Schließungen und immer weniger Restaurants in Berlin.

Im Gespräch mit BERLIN LIVE beschreibt Sarah Hallmann, warum gerade jetzt ein schlechter Augenblick für solche Kostenerhöhungen ist.

Restaurants in Berlin müssen mehr Kosten stemmen – warum ausgerechnet jetzt?

Weihnachten ist vorbei und viele Menschen haben einiges an Geld über die Feiertage und den Jahreswechsel ausgegeben. Das spürt man besonders in der Gastronomie. „Es trifft gleich den Januar. Gerade in Berlin sind die ersten 3 Monate im Jahr immer ein bisschen ruhiger und schwieriger, zumindest bei uns. Leute geben weniger Geld aus für Konsum. Das weiß man. Das ist nachgewiesen. An Restaurant- und Theaterbesuchen wird in den Privathaushalten am meisten gespart und das spüren wir hier in der Stadt. Berlin, was jahrelang davon gelebt hat, dass die Menschen ausgehen, die Gastronomie am pulsieren war.“

Erhöhen will Sarah Hallmann in ihrem Restaurant in Neukölln erstmal nicht.„Ich will nicht erhöhen, weil ich weiß, dass Gastro immer eine Zugänglichkeit haben sollte. Dass es immer ein offener Ort sein sollte, zumindest in einem Verhältnis zu der Arbeit, die getan wird.“


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Damit will sie den anderen Gastronomen jedoch keine Ansage machen. Das kann sich jeder aussuchen, was da richtig oder falsch ist. Aber es wird jedes Restaurant betreffen, egal in welchem Segment – ob fine oder casual dining –  und wir alle haben 12 % weniger von unserem Umsatz.“

Wie die kommenden Wochen, besonders im Hinblick auf die Schwierigkeit der ersten Monate des Jahres in der Gastronomie werden bleibt also abzuwarten.