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S-Bahn Berlin: Mann erfasst und stirbt – Verkehr stundenlang eingeschränkt

In der Nacht zu Dienstag (23. Januar) hat ein Zug der S-Bahn Berlin einen Mann erfasst. Dieser soll am Bahnhof „Grünbergallee“ ins Gleisbett gestürzt sein.

S-Bahn Berlin
© Morris Pudwell

S-Bahn Berlin: Die Lebensadern der Hauptstadt

Ohne sie geht gar nichts: das ist die S-Bahn Berlin und darum ist sie so wichtig.

In der Hauptstadt kommt es immer wieder zu tragischen Vorfällen auf den Gleisen der S-Bahn Berlin. Wenn Personen zu nah an die Züge geraten oder ins Gleisbett stürzen, haben die Zuführer oftmals kaum eine Chance, rechtzeitig ihre Lok anzuhalten.

Am frühen Dienstagmorgen kam offensichtlich jede Hilfe zu spät. Auf dem S-Bahnhof „Grünbergallee“ in Berlin-Altglienicke verstarb ein Mann, nachdem er zuvor von einem Zug erfasst wurde. Das ist bislang über den tragischen Unfall bekannt:

Zug der S-Bahn Berlin erfasst Mann im Bahnhof „Grünbergallee“

Wie BERLIN LIVE erfahren hat, ist in der Nacht zu Dienstag (23. Januar) ein Mann verstorben, nachdem er gegen Mitternacht ins Gleisbett der S-Bahn gefallen war. Der Zug der Linie S9 war offensichtlich erst kurz zuvor wieder angefahren, als er den Mann beim Verlassen des Bahnhofs erfasste.

S-Bahn Berlin
Am frühen Dienstagmorgen kam offensichtlich jede Hilfe zu spät. Auf dem S-Bahnhof „Grünbergallee“ in Berlin-Altglienicke verstarb ein Mann, nachdem er zuvor von einem Zug erfasst wurde. Credit: Morris Pudwell

Die Berliner Feuerwehr waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Anscheinend kam aber jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt wurde nicht mehr gerufen. Wegen der Bergung kam es zu erheblichen Einschränkungen auf der betroffenen S-Bahnstrecke.

S-Bahnverkehr in Richtung Flughafen war stundenlang stark eingeschränkt

Der S-Bahnverkehr war in Richtung Flughafen BER stundenlang eingeschränkt. Auch bei einem nahegelegenen Bahnübergang soll es zu Verkehrsbehinderungen bekommen sein. Da die Schranken sich bereits geschlossen hatten, als der Unfall passierte, konnten sie angeblich bis zur Bergung der Person nicht wieder geöffnet werden.


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Die Berliner Polizei warnt eindrücklich davor, sich zu nah an den Gleisen aufzuhalten. Das Risiko, ins Gleisbett zu fallen, ist einfach zu groß.

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.