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Berlin: Explosion in Schöneberg – Täter jagen Transporter in die Luft

Im Berliner Bezirk Schöneberg wurde vergangene Nacht ein Transporter in die Luft gejagt. Dabei gab es Schäden an Autos und an Häusern.

© IMAGO/Herrmann Agenturfotografie

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Die Berliner Polizei hat bekannt gegeben, dass es vergangene Nacht eine Explosion in einem Wohngebiet in Schöneberg gab. Täter haben einen Transporter in die Luft gejagt.

Dabei gab es sowohl Schäden an Fahrzeugen als auch an Häusern. Der Polizeiliche Staatsschutz hat jetzt die Ermittlungen wegen des Sprengstoffdelikts aufgenommen.

Berlin: Täter sprengen Transporter

Diesen Schock werden die Schöneberger in der Mansteinstraße nicht so schnell vergessen. In der Mittwochnacht (10. Januar) gegen 2:45 Uhr wurden die Anwohner unsanft aus dem Schlaf gerissen, als Täter einen Lieferwagen, der auf der Straße parkte, in die Luft jagten.


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Die Explosion verursachte nicht nur einen lauten Knall, sondern auch Schäden an Häusern und an benachbarten Autos. Die alarmierten Einsatzkräfte der Berliner Polizei trafen kurz darauf am Tatort ein und untersuchten den beschädigten Transporter. Von den Tätern fehlte jedoch jede Spur.

Die Polizei äußert sich zu dem Vorfall

Auf Nachfrage von BERLIN LIVE bestätigte eine Sprecherin der Polizei, dass es sich bei dem Fahrzeug um keinen Geldtransporter, sondern um einen gewöhnlichen weißen Transporter handelte. Nach aktuellen Erkenntnissen haben die Täter nichts aus dem Transporter gestohlen.

Die Explosion an dem Wagen wurde laut Polizeimeldung durch einen pyrotechnischen Gegenstand verursacht. Durch die Explosion wurden die Heckklappen des Transporters, ein danebenstehendes Fahrzeug und Fensterscheiben eines Mehrfamilienhauses beschädigt. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt.


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Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes hat – wie bei Sprengstoffdelikten üblich – die Ermittlungen übernommen. Ob es sich bei der Tat um ein politisch motiviertes Verbrechen handelt, oder ob es die Täter auf den Inhalt des Transporters abgesehen haben, gilt es jetzt mithilfe des Ermittlungsverfahrens herauszufinden.