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Neukölln: Polizei beschlagnahmt über 400 unerlaubte Böller und 39 Römische Lichter

Je näher Silvester rückt, desto häufiger kommt es zu Einsätzen der Berliner Polizei in Zusammenhang mit Pyrotechnik. So auch in der Nacht zu Dienstag.

Neukölln
© imago/photothek

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Nicht mehr lange und 2023 ist Geschichte. Der Jahreswechsel steht bevor und die Menschen in Berlin freuen sich darauf, dass neue Jahr gebührend willkommen zu heißen. Dazu gehört für viele auch Feuerwerk.

Offiziell verkauft wird die Pyrotechnik erst ab dem 28. Dezember 2023. Doch bereits jetzt besitzen einige Menschen Böller, Raketen und Co. Egal woher sie diese nun haben, manch Feuerwerk ist nicht erlaubt.

Neukölln: HIER lagerten die Böller

Ob das einem Mann in Neukölln bewusst war, als er jede Menge Böller und Römische Lichter in einem Auto mit offenen Fenstern und offenem Kofferraum aufbewahrte? Nicht gerade schlau, denn schnell wurden andere Personen auf die Ladung aufmerksam und alarmierten die Polizei.

Um 1.00 Uhr in der Nacht zu Dienstag (26. Dezember) trafen die Beamten an dem Auto in der Joseph-Schmidt-Straße ein. Wenig später war auch die Halterin des Pkw vor Ort. Die Polizisten durchsuchten das Fahrzeug und fanden sage und schreibe 424 unerlaubte Böller und 39 sogenannte Römische Lichter.

Polizei durchsucht Wohnung von Mann

Kurz nach Entdeckung der Pyrotechnik erschien ein 25-Jähriger an dem von den Polizisten durchsuchten Auto. Der Verwandte der Halterin erklärte, dass die Böller und Römischen Lichter ihm gehören würden. Doch von diesem Moment an, war er sie los, da die Polizei die Pyrotechnik beschlagnahmte.

Im Anschluss durchsuchten die Einsatzkräfte die Wohnung des Mannes. Er hatte dem zugestimmt. Allerdings konnten die Beamten dort keine weiteren pyrotechnischen Gegenstände finden.


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Ein Fachkommissariat der Direktion 5 (City) führt die weiteren Ermittlungen.