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S-Bahn Berlin: Notfall-Plan für den Streik – hier fahren trotzdem Züge

Ab Donnerstagabend streikt die Bahn, auch die S-Bahn Berlin wird betroffen sein. Wir verraten dir, welche Züge trotzdem fahren werden.

© IMAGO/Seeliger

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

Alle, die am Freitag mit der S-Bahn in Berlin fahren wollten, haben es mit Sicherheit bereits mitbekommen. Die Lokführergewerkschaft GDL hat zum Streik aufgerufen. In der Zeit von Donnerstabend (7. Dezember) 22 Uhr bis Freitagabend (8. Dezember) 22 Uhr wird es daher zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr kommen.

Die S-Bahn Berlin kündigte bei Twitter-Nachfolger „X“ allerdings einen Notfahrplan an. Dieser wird zumindest auf einigen Strecken dafür sorgen, dass die Menschen in der Hauptstadt trotz des Streiks an ihr Ziel kommen.

S-Bahn Berlin: Diese Bahnen fahren trotz Streik

Der Notfahrplan im 20-Minuten-Takt soll auf vier Linien gelten, auf denen es laut Bahn „kaum Alternativen zur S-Bahn gibt.“ Fahren sollen dann trotz Streik die S3 zwischen Erkner und Ostbahnhof, die S46 zwischen Königs Wusterhausen und Schöneberg, die S5 zwischen Strausberg Nord und Ostbahnhof und die S9 zwischen Friedrichstraße, Schöneweide und Flughafen BER T1-2. Am Freitagabend wird der Takt bei der S3 und S5 ab circa 21 Uhr bis Streikende 22 Uhr allerdings auf alle 40 Minuten verringert.

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Der Bus-Ersatzverkehr für Verbindungen auf denen Bauarbeiten stattfinden, verkehrt ebenfalls. Das bedeutet, die Berlinern können auch am Freitag mit den Bussen S2X und S2A zwischen Blankenfelde und Priesterweg, sowie dem Bus S2B zwischen Lichtenrade und Lankwitz fahren.

Ausfälle bei der S-Bahn schon vor Streikbeginn möglich

Mehrfach pro Stunde soll es außerdem auf zwei Strecken Ersatzverkehr mit Bussen geben. Zum einen zwischen Hennigsdorf und Tegel mit Halt an allen S-Bahnstationen, sowie Übergang zum Ersatzverkehr der U6, wo der Bus S25 Nord verkehren wird. Und zum anderen zwischen Teltow Stadt und Lichterfelde Ost, mit Halt an allen S-Bahnstationen. Hier fährt der Bus S25 Süd.

Bereits vor 22 Uhr am Donnerstag können einzelne Fahrten ausfallen, wie ein Sprecher der S-Bahn Berlin mitteilte. Der Grund dafür ist, dass zuvor einige Züge kontrolliert aus dem Verkehr gezogen werden, um zu gewährleisten, dass die Fahrzeuge nach Streikende dort sind, wo sie benötigt werden.


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Die Bahn bittet alle Fahrgäste darum, sich vor Fahrtantritt online über ihre Verbindung zu informieren.

Auch nach Beendigung des Streiks am Freitagabend um 22 Uhr, sowie im Nachtverkehr zu Samstag sei noch mit Einschränkungen zu rechnen.