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Wetter in Berlin & Brandenburg: Schock-Zahlen zeigen es deutlich – Region hat ein Problem

Das Wetter in Berlin & Brandenburg hat in Sachen Turbo-Frühling eine kleine Pause eingelegt. Doch nicht nur die Temperaturen lassen aufhorchen.

© IMAGO/photothek

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

Das Wetter in Berlin & Brandenburg hat sich zuletzt wieder etwas abgekühlt. Tagsüber gab es nur Temperaturen rund um die 8 Grad, nachts ging es sogar in Richtung Gefrierpunkt. Erste Frühlingsgefühle mussten erst einmal pausiert werden.

Lange müssen Frühlingsfans in Berlin und Brandenburg aber nicht mehr warten, bis die Temperaturen wieder in Richtung der 15-Grad-Marke unterwegs sind. Bereits am Donnerstag (20. März) könnte es so weit sein. Doch nicht nur auf die Temperaturen schauen die Menschen in der Region derzeit – auch eine andere Zahl steht im Mittelpunkt. Und die gibt Anlass zur Sorge.

Wetter in Berlin & Brandenburg: Zahlen schockieren

Denn im März hat es in Berlin und Brandenburg fast noch gar nicht geregnet. Das zeigen die Daten der Wetterstationen. Zur Hälfte des Monats am 15. März gab es in Berlin-Tempelhof nur 0,6 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Das ist quasi nichts. Zur Hälfte des Monats gab es also erst 2 Prozent der durchschnittlichen Regenmenge der Jahre 1991 bis 2020.

Ähnlich sieht es in Brandenburg aus. Im Süden, in Cottbus fielen immerhin 6,8 Liter pro Quadratmeter, was allerdings zur Monatsmitte auch nur 17 Prozent der üblichen Niederschläge sind. Besonders dramatisch wird es im nordbrandenburgischen Neuruppin, denn dort fiel im gesamten März bislang noch gar kein Niederschlag.

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Für die Region ist das durchaus problematisch. Nicht nur, weil es bereits erste kleinere Waldbrände in Brandenburg gegeben hatte – wir berichteten – und derzeit in zwei Landkreisen (Potsdam-Mittelmark und Havelland) bereits wieder Waldbrandstufe drei gilt, sondern auch, weil die Region immer wieder Probleme mit ausbleibenden Niederschlägen hat und dadurch anfällig für Dürre ist.

Dürre-Monitor zeigt keine gute Entwicklung

Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt, dass die Dürre im Gesamtboden in den letzten Wochen zugenommen hat. Vor allem Berlin, aber auch der äußerste Nordosten und Südosten von Brandenburg sind betroffen. Im Oberboden (bis 25 Zentimeter) sieht die Lage derzeit glücklicherweise nicht ganz so dramatisch aus.


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Und wie wird es in den kommenden Tagen? Wirklich Regen scheint es nicht zu geben. Denn das Wetter in Berlin und Brandenburg bringt ab Montag (17. März) vor allem Sonne satt. Ab Mittwoch steigen die Temperaturen dann auch wieder über die 10-Grad-Marke. Am kommenden Wochenende könnten es sogar fast 20 Grad werden. Gut, um draußen zu sein, schlecht für die Böden.