Während einige das warme Frühlingswetter in Berlin & Brandenburg genießen und sich in die ersten zarten Sonnenstahlen legen, würden andere lieber den ganzen Tag drin bleiben. Denn für sie beginnt eine schwierige Zeit.
Wie stark nun Tausende Menschen allein in Berlin und Brandenburg unter dem Frühlingswetter leiden, erklärt nun ein Experte.
Tausende Leiden unter dem Wetter in Berlin & Brandenburg
Während die einen den Frühlingsanfang sehnsüchtig erwarten, graut es den anderen davor. Der Grund: Pollenallergien. Statt entspannender Spaziergänge in der Natur kämpfen Allergiker mit tränenden Augen und laufender Nase – und jetzt wird es sogar noch schlimmer.
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Denn „im März beginnt der Übergang zu den nächsten starken Allergieauslösern“, erklärt Allergie-Experte Karl-Christian Bergmann gegenüber der „BZ“. Er ist Leiter der klinischen Studien (Allergieforschung) am Europäischen Zentrum für Allergieforschung (ECARF) und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polleninformationsdienst (PID) und weiß, wie schwer Allergiker aktuell leiden müssen.
„Gegen Ende des Monats fliegen die ersten Birkenpollen, und das ist für viele Allergiker eine der schlimmsten Zeiten des Jahres“, so der Experte. Glücklicherweise gibt es in der Hauptstadt immer weniger Birken.
Der Experte rät zur Therapie
Doch das ist kein Grund zum Aufatmen. „Die Erlenpollenbelastung ist in den letzten Jahren gestiegen“, sagt Prof. Bergmann. „Aktuell sind sie die dominierenden Pollen in Berlin – und das wird auch in den nächsten Tagen noch so bleiben.“
Im April sorgen dann Birke, Esche, Ulme, Pappel und Weide für Pollen in der Luft. Ab Mai geht es dann mit Buche, Eiche und ersten Gräsern weiter. Das Wetter in Berlin & Brandenburg lässt den Allergikern also kaum Luft zum Atmen.
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Der Experte rät Allergikern zur Hyposensibilisierung. Bei der Therapie wird das Immunsystem der Allergiker an die Pollen gewöhnt. „Die beste langfristige Lösung“, sagt Bergmann. „Nur so lässt sich verhindern, dass aus einer einfachen Pollenallergie irgendwann Asthma wird.“