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Wetter in Berlin & Brandenburg: Die Pollensaison hat begonnen – was du jetzt beachten solltest!

Das Wetter in Berlin & Brandenburg bringt schon jetzt die ersten Pollen mit sich. Allergiker sollten deshalb eine Tipps beachten.

© IMAGO/Silas Stein

Allergie loswerden: Wie funktioniert eigentlich Hyposensibilisierung?

Wer unter Heuschnupfen, Insektengift-, Tierhaar-, Hausstaubmilben- oder Schimmel-Allergie leidet, spürt die Symptome bei Kontakt sofort. Eine Hyposensibilisierung kann auf lange Sicht dagegen helfen. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Tränende Augen, Niesanfälle und eine verstopfte Nase. Es ist erst Anfang Februar und das Wetter in Berlin & Brandenburg ist noch ziemlich frisch, doch trotzdem geht die Heuschnupfensaison so langsam los.

Laut der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst sind aktuell vor allem Haselpollen in der Luft. Noch sei die Pollenlast zwar gering, doch mit zunehmend steigenden Temperaturen wird sie immer höher, so die Stiftung. Wir verraten dir, worauf du jetzt achten musst.

Wetter in Berlin & Brandenburg: Diese Zeiten sollten Allergiker kennen

Zuerst ist natürlich wichtig zu wissen, auf welche Pollen man reagiert. Das kann man ganz einfach beim Arzt testen lassen. Je nachdem, worauf man allergisch ist, gelten dann unterschiedliche Zeiten als risikobehaftet.

  • Hasel: Dezember bis März
  • Erle: Dezember bis April
  • Pappel, Weide, Ulme: Februar bis Mai
  • Birke: März bis Mai
  • Buche: Ende März bis Anfang Juni
  • Gräser: Mitte April bis Mitte Oktober

Die Liste zeigt aber auch, wovor viele Fachleute schon seit längerem warnen: Durch den Klimawandel gibt es für Menschen, die mehrere Allergien haben, kaum noch Verschnaufspausen. Bis auf den November ist kein Monat mehr sicher.

Tipps und Tricks für Menschen mit Heuschnupfen

Natürlich lauern Pollen nicht nur in Parks oder Wäldern, sondern ebenso in den eigenen vier Wänden. Gerade das Schlafzimmer sollte bei Allergikern möglichst pollenfrei bleiben. Sonst könnten auch noch die Nächte zum Albtraum werden.

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Helfen kann dabei laut „wetter.net“ häufiges Wischen, die Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer auszuziehen, die Bettwäsche mindestens einmal die Woche zu wechseln und sich beim Lüften dem Pollenflug anzupassen. Wer in der Stadt wohnt, sollte morgens lüften, da der meiste Blütenstaub abends unterwegs ist. Für Menschen aus ländlicheren Gegenden ist es genau umgedreht: Morgens fliegen die meisten Pollen, deshalb sollte man eher abends die Fenster öffnen.


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Zusätzlich können auch Luftreiniger helfen, die Wohnung pollenfrei zu halten. Bei Allergikern sollte entsprechende Produkte einen HEPA-Filter haben. Diese filtern „Partikel bestimmter Größe und Art aus der Luft“, so „wetter.net“. Produkte gibt es online ab 39,99 Euro. Allergiker sollten beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Luftreiniger groß genug für den angedachten Raum sind. Denn selbst der beste Luftfilter bringt nichts, wenn der Raum, den er reinigen soll, zu groß für ihn ist.