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Berlin: Beliebtes Bad drei Jahre dicht – aus diesem Grund

Ein beliebtes Berliner Bad schließt für mindestens drei Jahre, aus gutem Grund. Was in dieser Zeit geschieht und was die Pläne für das Bad sind.

© IMAGO/Bihlmayerfotografie, IMAGO/Rolf Kremming

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Die Berliner Schwimmbäder standen in den vergangenen Monaten vor allem wegen Randale und gewalttätigen Auseinandersetzungen durch Badegäste im Fokus. Viel Geld wurde nach den Vorfällen in die Sicherheit investiert.

Doch nicht nur für die Sicherheit wird eine gewaltige Summe bereitgestellt, sondern auch für die Renovierung der Schwimmbäder. Wegen bevorstehender Sanierungsarbeiten macht ein beliebtes Bad sogar drei Jahre dicht.

Bad: Investition von rund 42 Millionen Euro

Am Mittwoch (06. September) gab Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen gemeinsam mit Dr. Nicola Böcker-Giannini, Sport-Staatssekretärin, dem Sport-Stadtrat Andy Hehmke (Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg) und den beiden Vorständen der Berliner Bäder-Betriebe, Dr. Johannes Kleinsorg und Marie Rupprecht den Startschuss für die Arbeiten am Wellenbad am Spreewaldplatz in Kreuzberg.

Das verkündeten die Berliner Bäder-Betriebe auf ihrer Website. Dort heißt es von Dr. Kleinsorg auch: „Die Sanierung des Wellenbades ist das größte Investitionsprojekt in der Unternehmensgeschichte der Berliner Bäder-Betriebe.“ Denn „noch nie konnten die BBB so viel Geld in einen einzelnen Schwimmbad-Standort investieren.“ Mit rund 42 Millionen Euro ist es tatsächlich die größte Investition in ein öffentliches Schwimmbad in Berlin seit 25 Jahren.

Berlin: Das wird bei den Bauarbeiten gemacht

Bei solchen Summen kann man durchaus Großes erwarten. Und die Ankündigung bestätigt dies durchaus. So soll eine Breitrutsche eingebaut werden, die Sauna komplett umgestaltet werden und durch einen Außenbereich erweitert werden. Das bisherige Sprungbecken wird in ein Becken zum Springen, Baden und für Aqua-Fitness umgebaut. Darüber hinaus soll „das Innenleben des Bades“ modernisiert werden und die Barrierefreiheit weiter ausgebaut werden.

Bis das Wellenbad aber seine Türen wieder für Badegäste öffnet, dauert es noch. Die Bauarbeiten sollen mindestens 3,5 Jahre dauern. Doch Sport-Stadtrat Andy Hehmke ist sich sicher, dass es dann wieder „eine der ersten Anlaufstellen für tausende Berlinerinnen und Berliner wird, um mit ihrer Familie, mit Freunden oder alleine zu schwimmen, zu baden – einfach, um eine gute Zeit zu verbringen.“


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Jetzt heißt es für alle Besucher des Bades aber erst einmal geduldig sein. Das Warten lohnt sich bestimmt und in einigen Jahren können sie sich dann wieder auf Ausflüge in das Wellenbad am Spreewaldplatz freuen.