Veröffentlicht inAusgehen

Clubs in Berlin: Betreiber in großer Sorge! „Jede Änderung bringt neue Probleme ans Licht“

Seit Jahren ist dieser Kult-Laden Bestandteil der Berliner Club-Szene. Doch hier jagt ein Problem das nächste.

u00a9 IMAGO/Hohlfeld

Berlin: Die Hauptstadt der Clubs

Berlin und sein Nachtleben gehören einfach zusammen. Die zahlreichen Clubs ziehen jedes Jahr tausende von Touristen in die Hauptstadt. Damit sind sie ein nicht zu unterschützender Wirtschaftsfaktor.

Wer Lust auf einen ausgelassenen Abend und gute Stimmung hat, der ist in Berlin genau an der richtigen Adresse. Aus aller Welt kommen Party- und Techno-begeisterte Menschen in Deutschlands Hauptstadt der Clubs gereist, um einmal im berühmten Berghain oder Kitkat zu feiern.

Aber nicht nur die Techno-Tempel der Stadt locken jedes Wochenende unzählige Party-Gäste an. Berlin hat auch andere Feierorte mit Kult-Status zu bieten. Auch dieser bekannte Ort in Friedrichshain gehört dazu. Doch bei den Clubbetreibern häufen sich die Probleme.

Clubs in Berlin: Standort gesichert – doch es warten neue Probleme

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1994 gilt der Young African Art Market (kurz YAAM) als fester Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft. In dem Club und Begegnungsort in Friedrichshain können Besucher nicht nur zu afrikanischen Beats tanzen, sondern auch Kunst bestaunen, Basketball spielen und afrikanisches und karibisches Essen genießen.

+++ Berghain vs. KitKatClub: Das Urteil ist eindeutig – „Meilenweit vorne“ +++

Nachdem es mehrmals umziehen musste, befindet sich das YAAM seit 2024 auf einem 8.000 qm großen Areal an der Schillerbrücke. Doch lange sah es auch für diesen Standort nicht gut aus. Anfang April dann endlich die Erleichterung – nach langem Bangen konnte der Standort des Clubs gesichert werden. Eigentlich sollten nun endlich die Sanierungen beginnen, doch nun warten schon die nächsten Probleme.

Berliner Club „rennt Problemen hinterher“

Ist eine Hürde geschafft, kommt schon die nächste. Im Interview mit dem Berliner Comedian Rocky von Prenzlauer Berg zeigt sich Geoffrey Vasseur, der Geschäftsführer des Clubs, deprimiert. „Gleich als wir hergezogen sind, wollten wir das Ding hier sanieren“, sagt er über den Standort an der Schillerbrücke.

Doch daraus wurde bisher nichts. Keine Baugenehmigung für den geplanten Basketballplatz wegen der maroden Ufermauer und eine zu kurze Vertragsdauer machen Vassuer einen Strich durch die Rechnung. „Seit dem rennen wir den Problemen hinterher“, macht er deutlich und ergänzt: „Jede Änderung, die wir versuchen, bringt neue Probleme ans Licht.“


Auch interessant:


Einen kleinen Hoffnungsschimmer sieht der Geschäftsführer dennoch, als er betont: „Wir haben viele Ideen, was man hier verwirklichen könnte, aber das wird seine Zeit dauern.“ Bis dahin überzeugt das YAAM immer wieder mit kreativen Lösungen und zeigt sich trotz aller Komplikationen voller Energie für zukünftige Projekte.