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Airbnb: Unerwarteter Gast mitten in der Nacht – Besucherin in Todesangst

Auf Airbnb findet man in der Regel die besten Schnäppchen für den nächsten Urlaub. Doch manchmal ist der Preis nicht alles.

© IMAGO/Zoonar, IMAGO/Pond5 Images

Urlaub: Das sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen

Die Sommerzeit ist bei vielen Deutschen Urlaubszeit. Dann stellt sich die große Frage nach dem Ziel. Strand, Berge oder doch ein Städtetrip? Wir zeigen Dir die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Jahr 2022.

Mit einer guten Freundin für einen Städtetrip nach London – was kann man sich Schöneres vorstellen? Ein Glas Wein am Ufer der Themse, einen Spaziergang durch den Hyde Park und dabei Eichhörnchen beobachten und am Abend mit ein paar Einheimischen in einem Pub über den Brexit und die Kulturszene in Englands Hauptstadt philosophieren. Das war der Plan.

Doch was Lea H. dann in ihrem Urlaub erlebt hat, war alles andere als erholsam. Als sie im Airbnb ankommt, trifft sie zunächst der Schlag, denn die Unterkunft ist ganz anders als erwartet. Und nicht nur das! Im Gespräch mit BERLIN LIVE erzählt die Studentin von einer wahren Horrornacht.

Airbnb-Schnäppchen an der Tower Bridge

„Meine Studienfreundin und ich hatten uns schon lange nicht mehr gesehen, denn nach ihrem Wegzug blieb uns nur noch das Telefonieren oder gelegentliche Wochenendbesuche. Anlässlich meines Geburtstages wollten wir uns dann ein paar schöne Tage in London machen“, berichtet Lea H.

Da sie als Studentinnen nicht so viel Geld haben, waren die Frauen auf der Suche nach einem günstigten Airbnb. Aber so eines zu finden, ist in London gar nicht mal so einfach. Nach nächtelangen Recherchen fanden die beiden dann ein Apartment in Laufnähe zur berühmten Tower Bridge – für nur knapp 60 Euro die Nacht, ein wahres Schnäppchen. „Das Airbnb war zwar nicht das schickste, doch es hat für uns gepasst. Wir wollten dort ja eh nur schlafen und tagsüber die Stadt erkunden“, erklärt die 24-Jährige gegenüber BERLIN LIVE.

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Airbnb: „Wir wollten das beste draus machen“

Doch schon bei ihrer Ankunft merkten die Frauen schnell, dass die Fotos auf Airbnb nicht ganz der Realität entsprachen. So war die Unterkunft nicht sehr sauber, die Türstöcke sahen aus, als wäre schon mal jemand eingebrochen und auch die Küche war mehr eine Kochnische mit Klapperstühlen als die versprochene Wohlfühloase. „Es war nicht das, was wir uns vorgestellt haben, aber wir wollten das Beste draus machen“, sagt die Studentin im Gespräch mit BERLIN LIVE.

Die ersten Tage hat das auch gut geklappt, doch eines Nachts änderte sich alles.

„Wir schliefen und plötzlich griff meine Freundin, die neben mir lag, fest nach meinem Arm. Ich wurde sofort wach und mir wurde schnell klar, warum sie mich so grob anfasste. Vom Ende unseres Zimmers, direkt neben dem Fenster, hörten wir ganz deutlich ein Rascheln.“

Ein wahrer Schockmoment

„Keiner sagte etwas. Wir lagen in Schockstarre nebeneinander, hielten uns angsterfüllt an den Händen und waren sicher: Ein Fremder ist in unserem Zimmer. Wir sind zwei Frauen, alleine in einem anderen Land. Das war es jetzt mit uns.“

Nach einem Moment vollkommener Panik nahm ihre Freundin allen Mut zusammen und machte mit einer schnellen Bewegung das Licht an. „Und dann – sahen wir niemanden!“, erklärt die Studentin nervös. Doch das Geräusch war immer noch zu hören. „Es kam von unseren Koffern, die am Boden lagen. Wir wussten überhaupt nicht, wie uns geschieht.“

Mit einem Kochlöffel bewaffnet gingen die Studentinnen auf Ursachenforschung. „Wir sind ganz langsam in Richtung des Geräuschs gelaufen. Voller Panik machte ich mit dem Löffel und ordentlich Sicherheitsabstand den Koffer auf.“

Airbnb: Ungebetener Gast sorgt für Panik

Lachend führt Lea H. aus: „Und dann sitzt da plötzlich eine kleine Maus und vergreift sich genüsslich an einer Tafel Schokolade, die zwischen den Klamotten lag. Als sie mich sah, huschte sie ganz schnell in ein kleines Loch in der Wand und war so schnell weg, wie sie gekommen war.“ Die Panik war verflogen, doch der Ekel kam auf.

Nach und nach entdeckten die beiden Frauen in der ganzen Wohnung immer mehr Löcher in den Fußleisten. Manche seien zwar nur 2,5 cm groß gewesen, erkärt sie, „doch für eine Maus ist das wohl groß genug.“


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Am nächsten Morgen berieten sich die beiden. Ein neues Zimmer für die letzte Nacht hätte sich nicht mehr gelohnt – weder finanziell noch zeitlich. Sie blieben dort, stapelten nachts alle Gegenstände auf dem Tisch und verstreuten scharfen Pfeffer vor den Löchern, „in der Hoffnung, dass das Charles von einem weiteren Besuch abhält.“

Charles? „Ja, als wir in London waren, stand die Krönung von King Charles kurz bevor. Wir dachten, das wäre ein passender Name für unseren kleinen Gast.“