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BVG-Streik sorgt für Aufruhr bei Kunden! Fahrgastverband reagiert

Die Berliner Verkehrsbetrieben werden erneut bestreikt. Für viele Fahrgäste der BVG ist dies mit massiven Umstellungen verbunden.

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© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

BVG: Mit den Berliner Öffis durch den Großstadt-Dschungel

Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Die Berliner werden erneut auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Verdi hat seine Mitglieder bei den Berliner Verkehrsbetrieben schon wieder zum Warnstreik aufgerufen! Von Donnerstagmorgen bis Samstagmorgen (jeweils um 3 Uhr in der Früh) stehen in der Hauptstadt die Busse und Bahnen der BVG still.

Vor allem Menschen ohne Auto werden sich während des Warnstreiks massiv umstellen müssen. Wer nicht mit Fahrrad oder S-Bahn fahren kann, wird wahrscheinlich versuchen, im Homeoffice zu arbeiten oder aber eine Fahrgemeinschaft mit anderen Betroffenen zu bilden. Für den Fahrgastverband IGEB sind die aktuellen Warnstreiks nicht akzeptabel.

Wegen BVG-Streik: Fahrgastverband fordert Entschädigungen

Während die BVG zu Geduld und Verständnis aufruft, reagierte der Fahrgastverband in ungewohnt scharfer Manier. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hat IGEB-Sprecher Christian Linow nun sogar Konsequenzen gefordert: „In Anbetracht der enormen Länge dieses Streiks sollte die BVG aus Kulanzgründen über eine Entschädigung der Fahrgäste nachdenken.“

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Zudem müsse ein „stadtweites Notangebot von Bussen und Bahnen“ auf die Beine gestellt werden, so Linow. Dazu erwarte man auch die Kooperation der Gewerkschaft. „Am Ende appellieren wir wiederholt an alle Beteiligten, schnellstmöglich konstruktiv an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“

IGEB fordert Notangebot für BVG-Fahrgäste

Verdi fordert in den aktuell Tarifverhandlungen monatlich 750 Euro mehr – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem verlangt die Gewerkschaft ein 13. Monatsgehalt, eine Fahrdienst- , bzw. Wechselschichtzulage in Höhe von 300 Euro sowie eine Schichtzulage von 200 Euro.


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Die nächste Verhandlungsrunde ist für nächste Woche Mittwoch angesetzt. Verdi hat der BVG ein Ultimatum bis zum 21. März gestellt. Sollte das Unternehmen die Forderungen der Gewerkschaft bis zur fünften Verhandlungsrunde an diesem Tag nicht erfüllen, werde es unbefristete Streiks geben, hieß es. Dazu müssten 75 Prozent der sich an einer Urabstimmung beteiligenden Verdi-Mitglieder zustimmen. (mit dpa)

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